26.07.2010 - Nachbericht 4. Renntag der RBL
Ruder-Club Favorite Hammonia holt sich den Heimsieg
Am vergangenen Wochenende fand, diesmal in Hamburg, die vierte Rennserie zur Ruder-Bundesliga statt. Auf der Heimregatta im Herzen Hamburgs, wo sonst die Touristen die malerische Skyline der Hamburger Innenstadt bestaunen, sprinteten die 45 Achter aus drei Ligen in einem riesigen Spektakel der flyeralarm-Ruder-Bundesliga über die 270 m Sprintstrecke.Mit dabei waren auch sechs Hamburger Achter aus insgesamt vier Vereinen. Der Fari-Achter des Ruder-Club Favorite Hammonia wurde vom Trainer Kai von Warburg eingewiesen: „Nun ist es wichtig, auch mal an die Spitze zu kommen“, betonte er und sagte:
„Wer aufsteigen will, muss auch eine Rennserie gewinnen!“
Somit war das Ziel gesetzt und Trainer Kai konnte für die Besetzungstaktik auf fast alle Spieler des Kaders zurückgreifen. Beim ersten Lauf, dem Zeitfahren, wurden die Neulinge des Teams, Moritz Baur, Torben Weichaus und Daniel Makowski, eingesetzt und der Fari-Achter erreichte Platz 2 im Zeitfahren, hinter dem Achter aus Lübeck, mit einer Durchgangszeit von 39,74 Sekunden. „Wir bauen auf den Heimvorteil. Die Unterstützung der Zuschauer gibt nochmal einen besonderen Schub“, so Stammruderer Hans Heydenreich.
Für das Achtelfinale und Viertelfinale wurden die erprobte Stammspieler Helge Heyken, Jan Widderich und Marco Rudolph eingesetzt. Jetzt auf dem Heimgewässer des RC Favorite Hammonia, musste das Team ran gegen den Stern des Südens in weiß-blau. München gegen Hamburg. Beide nach dem Start dicht beieinander. Die Favoriten drehten auf und gewannen mit einer Viertelbootslänge Vorsprung gegen die Bayern.
40 Minuten später folgte das Viertelfinale. Jetzt lagen die absoluten Topmannschaften der 2. Liga am Start! Favorite Hamburg gegen Tabellenführer Karlsruhe. Erster gegen Zweiten. Die Hamburger Fans grölen am Ufer! Wie wird es ausgehen? Der Schlagzweier mit Moritz Radtke und Holger Schlünzen gab den geprobten Schlag auf heimischem Gewässer perfekt vor und das Team ruderte das schnellste Viertelfinale der 2. Liga mit einer Zeit von 39,81 Sekunden! Somit war der Tabellenführer, der Badenachter, geschlagen.
Nun folgten die Halbfinalläufe und Finalläufe. „Wir wollen natürlich möglichst unser Heimrennen gewinnen“, erklärte Steuerfrau Anja Lange und Stammruderer Sönke Osmann ergänzte: „Neben Lübeck stehen alle Hamburger Achter im Halbfinale und wollen den Etappensieg bzw. Heimsieg. Es wird noch ein spannender Renntag!“
Zu den Finalläufen sagte Trainer Kai von Warburg: „Wir können immer noch eine Schippe drauflegen“ und wechselte die ausgeruhten Stammspieler Lenny Dörwald und Moritz Manderscheid ein.
Jetzt waren die Herzen der Hamburger Fans natürlich zerrissen! Zwei Hamburger Boote im zweiten Halbfinale! Favorite Hammonia gegen Hansa Hamburg. Der Fari-Achter ist bereits erfahren mit Treppchenplatzierungen in seiner ersten Bundesliga-Saison, die Hansa ist frisch so weit oben. Hamburg gegen Hamburg. Ein paar Meter vor dem Ziel traf der Hansa-Achter eine Boje, Pech für die Hansa. Fari siegte und stand im Finale!
Das große Finale der Männer der 2. Liga passte in die Sportstadt Hamburg, denn es waren zwei hanseatische Boote, die im Finale Bord an Bord um die Goldmedaille kämpften! Favorite Hammonia Hamburg gegen Lübeck! Die Hamburger Fans feuerten ihre Mannschaft an und der Fari-Achter gewann und holte sich als einzige Mannschaft der drei Ligen den Heimsieg! Somit steht nun der Fari-Achter auf dem ersten Platz der 2. Liga.
Fari-Achter Pressesprecher
Marco Rudolph





